Eine Ausstellung vor dem Hintergrund der Geschichte der Stadt Aub und des „neuen“ Antisemitismus heute. Die Ausstellung der Würzburger Künstlerin Claudia Leonor Wührl ankert in der Geschichte der Stadt Aub mit ihren Jüdinnen und Juden, wie erinnert im Fränkischen Spitalmuseum und an verschiedenen Orten in der Stadt: eine Beziehung zwischen duldendem Pragmatismus und grausamen Antisemitismus. Die abstrakten Bilder aus Naturpigmenten wie Lapislazuli und Blattgold greifen historische Malmaterialien auf. So knüpfen sie an die lange jüdische Historie Aubs seit dem Mittelalter an. Vorsichtig tastend erinnern und erkennen die Bilder jüdisches Leben im Lauf der Zeiten, im Grauen des Antisemitismus. Sie entdecken aber auch Quellen lebendigen Verstehens. So eröffnen sie in den Betrachtenden Räume neuen Denkens, anderer Sichtweisen, ermöglichen Visionen, das Aufsteigen innerer Bilder. Die Ausstellung setzt sich aus vier Teilen zusammen, überschrieben mit Aspekten des biblischen Gottesbilds. Das Gottesbild der Bibel, gemeinsame Basis der monotheistischen Religionen, spiegelt sich z.B. im Aspekt des Friedens in allen großen Weltreligionen. Daher erscheinen Aspekte biblischer Gottesvorstellungen auch als Ausgangspunkt neuer Wege, als Quelle neuer Visionen, anderen gemeinsamen Lebens.
- Ausstellung Antisemitismus Spitalmuseum AUB
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